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Kastration???
 

Muss das sein?
 

Bei Katzen handelt es sich bei dem sexuellen Procedere nicht um Spaß, sondern um puren Stress. Katzen sind sich des Triebes und der Tragweite ihres Triebes nicht bewusst - es ist eben ein Trieb, dem sie automatisch nachgehen.
Der zahmste Stubenhocker wird plötzlich zum Ausbruchskünstler, Katzen in der Rolligkeit sind schwer gestresst, fressen häufig Tage lang nichts, zehren oft sichtbar aus. Katzen können obendrein dauerrollig werden, was unbehandelt zu schweren Erkrankungen führen kann. Durch extreme Hormonschwankungen bilden sich häufig sehr schnell Zysten und andere Entartungen in der Gebärmutter aus, es kann zu Entzündung und Vereiterungen führen...

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wenn eine Katze rollig wird, sie dann auch gedeckt wird. Hält man eine Katze unkastriert im Haus, dann bleibt der Deckakt aus. Normaler Weise findet dann kein Eisprung statt. Durch Manipulationen kann es zum Eisprung kommen, ohne dass eine Befruchtung stattfindet. Der Hormonhaushalt der Katze gerät aus dem Gleichgewicht und es kann zu den oben erwähnten Erkrankungen führen, die in ganz schweren Fällen sogar mit dem Tod enden!

Verhaltensverbesserungen

Unkastrierte Kater und rollige Katzen kennzeichnen ihr Territoium durch intensiv riechende Harnmarkierungen. Diese Verhalten verschwindet im allgemeinen nach der Kastration, genauso wie das für den Halter unangenehme Miauen während der Rolligkeit der Katzen.

Die kastrierte Katze wird häuslicher und weniger agressiv gegenüber anderen Katzen wie auch ihren Besitzern. Sie zeigt eine geringere Bereitschaft zum Streunen und bevorzugt die Nähe ihrer Besitzer.

 

Erhöhte Lebenserwartung

Die Lebenserwartung einer kastrierten Katze ist höher als die eines unkastrierten Artgenossen (18 bis 20 Jahre gegen 6 bis 10 Jahre). Mehrere Gründe sind dafür ausschlaggebend:

 

  • Da eine kastrierte Katze weniger zum Streunen neigt, ist die Verletzungsgefahr durch Bisse und Krallenhiebe im Kampf mit anderen Katzen aus der Nachbarschaft geringer. Das Risiko, beim Streunen von einem Auto überfahren zu werden, ist ebenfalls geringer.

  • Die selteneren Kontakte der Katze zu Artgenossen grenzen das Übertragungsrisiko ansteckender Krankheiten ein.

  • Infektionen der Gebärmutter und Tumore des Gesäuges, die bei fortpflanzungsfähigen Katzen häufig vorkommen, sind bei kastrierten Katzen die Ausnahme
     

Wie kastriert man Katzen???

Bei der Katze

  • die Kastration erfolgt durch einen einfachen chirurgischen Eingriff: Mann läßt eine sogenannte "Ovariektomie" durchführen, d.h., die Eierstöcke (Ovarien) werden vollständig entfernt. Diese operative Methode ist einer Hormonbehandlung(Pille) vorzuziehen, da sie sicherer und praktikabler ist und zudem ein geringeres Gesundheitsrisiko für die Katze darstellt.

Beim Kater

  • Bei der Kastration eines Katers werden beide Hoden vollständig entfernt.


Häufig gestellte Fragen:

"Meine Kätzin wird nur in der Wohnung gehalten, warum dann kastrieren?"

Natürlich könnte man seine Katze vor potenten Katern abschirmen, allerdings mit den gleichen Folgen wie bei der Sterilisation. Auch diese Kätzin würde innerhalb kurzer Zeit unzählige Male rollig werden.


"Soll sie nicht wenigstens einmal Junge bekommen?"

Warum sie einmal die Erfahrung des Sexualverhaltens und der Jungenaufzucht machen lassen, wenn sie dann doch kastriert werden soll? Sind wir doch mal ehrlich: Ist es nicht eher der Mensch, der sich einen Wurf junger Katzen gönnen möchte?


 

"Werden Katzen durch die Kastration nicht dick?"

Kastrierte Katzen zeigen zwar häufig einen regeren Appetit als unkastrierte - was aber nicht psychische, sondern organische Gründe hat. Hier sollte der Katzenhalter die Futtermenge nicht der Freßlust seines Tiers, sondern dem Körperbau, Geschlecht etc. anpassen. Übergewicht bei Katzen ist fast immer auf falsche Ernährung und somit auf den Menschen zurückzuführen!


 

"Sind Kastraten nicht träge und faul?"

Kastrierte Tiere sind genauso tüchtige Mäusefänger wie unkastrierte. Da bei ihnen das Sexualverhalten Jungenaufzucht wegfällt, haben sie sogar mehr "Zeit" für Erkundungsgänge, Jagd und auch soziale Kontakte innerhalb ihrer Katzengruppe.


"Kann sich mein Kater dann überhaupt noch behaupten?"

Fremde Eindringlinge werden auch von Kastraten heftig und erfolgreich bekämpft. Überlegen ist meist die Partei, die sich näher an ihrem Zuhause befindet. Der kastrierte Kater ist nun aber nicht mehr gezwungen, sich während der Fortpflanzungszeit auf der Suche nach rolligen Kätzinnen auf wochenlange Wanderschaften zu begeben und dabei erbitterte Kämpfe auszufechten (Bißverletzungen - häufig Resultat solcher Katerkämpfe - können sich zu bösen Abszessen entwickeln). Außerdem darf der Streß, die Unfallgefahr etc. eines Streuners nicht unterschätzt werden. Rein statistisch gesehen haben kastrierte Kater drei Jahre länger zu leben als potente Männchen!


 

"Schluß mit der Lust?"

Selbst wenn wir unser Haustier als Mitglied der menschlichen Familie betrachten, das seine Rechte beanspruchen kann, sollte dazu klar sein:


 

Das Sexualverhalten von Tieren ist auf die erfolgreiche Fortpflanzung, also auf die Arterhaltung ausgerichtet und nicht auf das Vergnügen!

 

Die Kastration ist ein einfacher chirurgischer Eingriff und kann die Lebenserwartung der Katze verdoppeln und macht sie zu einem noch angenehmeren und liebenswerteren Haustier

 


Wichtig

  • Eine Katze muss nicht rollig gewesen sein und auch keinen Nachwuchs bekommen um "reif" zu sein.
  • Gemischte Paare/Freigänger sollten früh (mit ca. 6 Monaten) kastriert werden.
  • Kater können 6 Wochen nach der Kastration noch zeugungsfähig sein!

 

 

Kontakt  
  Tel.: 015735250534
e-mail: marina.beil@gmx.de
 
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